Bebauungsplan lesen und verstehen
Der Bebauungsplan legt verbindlich fest, was auf deinem Grundstück gebaut werden darf. Wer ihn richtig liest, vermeidet teure Überraschungen und weiß früh, welches Haus infrage kommt.

Die wichtigsten Werte im B-Plan
- GRZ
- Grundflächenzahl — max. überbaubarer Anteil des Grundstücks
- GFZ
- Geschossflächenzahl — max. Geschossfläche relativ zur Grundstücksfläche
- Geschosse
- zulässige Anzahl der Vollgeschosse
- Dachform
- SD, WD, PD, FD u. a. — festgelegte Dachform
- Dachneigung
- z. B. DN 25°–40°
- First-/Traufhöhe
- zulässige Höhen (Bezugspunkt beachten)
Dachformen im B-Plan
- SD
- Satteldach — Standard
- WD
- Walmdach
- PD
- Pultdach
- FD
- Flachdach
- ZD
- Zeltdach
- MD
- Mansarddach
Was tun, wenn die Dachform nicht passt?
- Prüfen, ob die Haas-Produktpalette die geforderte Form anbietet
- Befreiung nach § 31 BauGB beantragen (bei atypischen Situationen)
- Gestaltungssatzung der Gemeinde prüfen (kann strenger sein als der B-Plan)
Häufige Fragen
Was bedeutet GRZ?
Die Grundflächenzahl (GRZ) gibt an, wie viel Prozent des Grundstücks mit Gebäuden überbaut werden darf. Eine GRZ von 0,4 bedeutet: max. 40 % der Grundstücksfläche darf überbaut werden.
Was bedeutet GFZ?
Die Geschossflächenzahl (GFZ) begrenzt die gesamte Geschossfläche relativ zur Grundstücksfläche. Eine GFZ von 0,8 bei 500 m² Grundstück erlaubt max. 400 m² Geschossfläche.
Noch Fragen offen?